Chevrolet Camaro 2016: Neues Pony stemmt bis zu 455 PS

Konkurrent Ford legte Ende 2013 vor, nun zieht Chevy nach: Die Amerikaner haben den neuen Camaro enthüllt – mit bis zu 455 PS.

Chevrolet stellt sich dem Duell: Nachdem Ford schon Ende 2013 seinen neuen Mustang zeigte und diesen 2014 zum (US)Händler rollte, zieht GM nun nach. Gerade haben die Amerikaner die ebenfalls sechste Camaro-Generation präsentiert, die selbstredend alles besser können soll. Zwar ist der neue Camaro VI kleiner und schrumpft in der Länge auf 4,78 Meter (- 6 cm) sowie ebenfalls in Breite und Radstand auf 1,90 (- 2 cm) und 2,81 Meter (- 4 cm). Dafür aber wird das Pony Car auch leichter (- 90 kg) und dadurch agiler und schneller.

Chevrolet Camaro VI: 70 Prozent neu

Kein Wunder allerdings, hat Chevrolet doch 70 Prozent des Camaro komplett neu entwickelt, was auch für die drei Motoren unter der Sportler-Haube gilt. Je nach Wunsch wird der Chevrolet Camaro von einem 3.0L Turbo, einem 3.6L V6 oder dem bekannten Small Block 6.2L V8 befeuert. Schon der Basismotor 3.0L Turbo im Einstiegsmodell Camaro LT generiert 295 PS (205 kW) bei 400 Nm, womit das Pony Car in unter sechs Sekunden von null auf Tempo 100 rennt. Trotzdem schluckt der 3,0-Liter-Turbo „nur“ 7,8 Liter und daher gilt als effektivste neue Camaro-Version.

Mehr Bumms – aber weniger Drehmoment – hat der 3.6L V6-Benziner, der auf 335 PS (250 kW) und 385 Nm kommt. Das Topmodell Camaro SS bekommt schließlich den Small Block 6.2L V8 aus der Corvette C7 Stingray eingepflanzt, der entsprechend modifiziert 455 PS (339 kW) bei 617 Nm generiert und mit Direkteinspritzung, variabler Ventilsteuerung und Zylinderabschaltung versehen ist.

Camaro Nr. 6: Heckantrieb und 6-Gang-Getriebe

Kombiniert sind die Motoren jeweils mit 6-Gang-Schaltung oder optional 8-Gang-Automatik. Die Kraftübertragung erfolgt natürlich typisch Sportler über die Hinterräder. Ansonsten verfügt der Camaro VI über das einstellbare Fahrwerk Magnetic Ride Control, welches die drei Fahrmodi Tour, Sport und Schnee/Eis beziehungsweise im SS-Topmodell einen vierten Track-Modus für die Rennstrecke bietet.

Die klassische Handbremse ersetzt obendrein eine elektrische Parkbremse. Und wie der neue Mustang zeigt der Camaro VI ein anspruchsvolleres Interieur, hochwertigere Materialien und bessere Verarbeitung. Angeboten werden zwei Ausstattungen (LT und SS), Marktstart feiert der Chevrolet Camaro irgendwann im Laufe des Jahres – zumindest in den USA.

Bild: General Motors

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