Gehalt: Männer mit diesen Vornamen verdienen richtig dick

Studie: Je kürzer dein Vorname, desto höher dein Gehalt

Sag mal Buddy, heißt du Ralf? Oder René? Oder vielleicht sogar Dirk? Dann musst du ja richtig Kohle machen. Nicht? Doch doch. Eine Studie hat das nämlich gerade „herausgefunden“. Dein Vorname verrät daher, was du verdienst 🙂

Der eigene Name ist ja so ein Ding. Ich persönlich mag meinen nicht besonders. Dennis. Eine Ableitung von Dionysos. Dem griechischen Gott des Weines sowie der Freude. Dabei hab mit Alk nix am Hut. Ein Sonnenschein á la Dauergrinser Daniel Ricciardo – Formel 1-Fans wissen, wen ich meine – bin ich auch nicht gerade. Nee. Doch der eigene Vorname sagt einiges über uns Männer aus. Zum Beispiel über unser Einkommen. Lach’ nicht, das hat gerade eine Studie des Jobportals Adzuna erkannt. Gut, ich höre von diesem Portal selbst das erste Mal. Laut Adzuna aber sagt dein Vorname schon voraus, was du später mal verdienst. Oder vielmehr verdienen könntest. So ganz sicher scheinen sich die Adzuna-Mannen wohl ebenfalls nicht.

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Jedenfalls schaute sich Adzuna um die 5.500 Lebensläufe an. Und zwar von Männern, die im Jahr über 50.000 Euro machen. Ergebnis: Ist dein Vorname lediglich eine oder zwei Silben lang, verdienst du aller Wahrscheinlich nach mehr als deine Kollegen mit längeren Namen. Da hätte ich ja doch gute Chancen. Dennis. Macht zwei Silben. Dein Vorname ist drei Silben lang? Oh je, dann verdienst du der Studie zufolge 18 Prozent weniger als deine Kollegen mit kurzem Namen. Wobei Adzuna erstens nur von einer Wahrscheinlichkeit redet. Und zweitens die Studie stichprobenartig machte. Ah, also doch alles Nonsens?

Kurze Vornamen bekommen mehr Gehalt

Top sind jedenfalls männliche Vornamen wie Rainer oder Dirk. Hier die Top 10 der männlichen Vornamen samt dem Gehalt im Jahr und Schnitt.

  1. Dirk: 120.200,31 Euro
  2. Rainer: 112.152,64 Euro
  3. Jürgen: 110.087,80 Euro
  4. Harald: 109.189,55 Euro
  5. Peter: 108.529,59 Euro
  6. Klaus: 100.273,52 Euro
  7. Hans: 96.338,66 Euro
  8. Thomas: 95.854,83 Euro
  9. René: 95.566,03 Euro
  10. Ralf: 95.500,46 Euro

Bamm, das sind die Top 10 der männlichen Vornamen samt Durchschnittsgehalt. Mmh, mal schauen. Einen Ralf kenne bzw. kannte ich mal. Der macht sicher keine 95.500 Euro im Jahr. Ist nur Mechaniker. René und Thomas hab’ (hatte) ich ebenfalls im Kreise meiner Bekannten. Nee, so viel verdienen die zwei mit Garantie nicht. Beides Normalos, wie der Volksmund so schön sagt. Klaus? Okay, ich hab’ einen Onkel mit diesem Namen. Der hat wirklich gut verdient. Alle zwei Jahre war ein neuer A6 drin. Frauchen brauchte nie arbeiten. Ob die Summe nun so passt, keine Ahnung.

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Ein anderer Onkel von mir heißt Hans. Der ist in jungen Jahren nach Kanada ausgewandert und hat es mit einer Baufirma zum Millionär gebracht. Angeblich jedenfalls. Harald heißt mein letzter Klassenlehrer. 109.000 Euro für einen Lehrer? Ich glaub’s nicht so recht. Dirk heißt wieder ein alter Schulfreund. Der ist heute Ingenieur. Baut Brücken, wie ich zuletzt hörte. Könnte also hinkommen. Wobei ich zugegeben null Ahnung hab’, was ein Ingenieur für Brückenbau nun so verdient. Aber dürfte schon anständig sein. Hast du eine Ahnung? Oder kennst du Personen mit den genannten Vornamen?

Vorname & Gehalt: Doppelnamen ziehen Kürzeren

Die Studie von Adzuna ist übrigens von anderen Studien bestätigt. So fand zum Beispiel die Kölner Agentur Endmark (?) heraus, dass kurze Vornamen besser im Gedächtnis bleiben. Kurz heißt in dem Fall vor allem einfach. Ah… Steht eine Beförderung an, erinnern sich Chefs bzw. Personaler flotter an kurze weil eben einfache Namen? Die These ergibt durchaus Sinn. Wenn auch eher in großen Firmen, wo es (zu) viele Mitarbeiter gibt. Sich da jeden Namen zu merken, dürfte ein Unding sein.

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„Schwere“ Vornamen ziehen dagegen sprichwörtlich den Kürzeren. Hast du einen Doppelnamen? So Hans-Peter? Oder Heinz-Harald? Dann könntest du ein Problem haben. Weil Psychologen Personen mit solch schwierigen Rufnamen eine mangelnde Willensstärke unterstellen. Warum auch immer. Keine Ahnung, ehrlich. Ich wage mal einen Gegenbeweis. Heinz-Harald Frentzen. F1-Fans sicher wieder ein Begriff. HHF, wie ihn seine Fans – wie meinereiner – bis heute nennen, fuhr zig Jahre in der Formel 1. Zwei Jahre lang sogar für das (damalige) Topteam Williams. Dummerweise war HHF zur falschen Zeit im Team. 1997 konnte Frentzens Teamkollege Jacques Villeneuve auf Williams zwar noch den Titel gewinnen. 1998 aber begann mit dem Rückzug von Renault der Abstieg des Teams. HHF wechselte zu Jordan, wo er seine Klasse mit zwei Siegen noch mal zeigen konnte. Frentzen hatte sogar Chancen auf den Titel, doch ließ ihn die Technik im Stich.

Gehalt & Vorname: Mädels verdienen weniger

Egal, HHF ist ein Beweis, das auch lange Namen richtig Asche verdienen können. Studie also widerlegt? Oder die berühmte Ausnahme von der Regel? Mmh. Wenn es nach der Journal of Experimental Psychology aus den USA geht, wohl eher letzteres. Diese spekuliert nämlich, dass du als Person mit einfachen Vornamen positiver bewertet wirst. Hast du dagegen einen schweren Vornamen, lässt das auf eine komplizierte Persönlichkeit schließen. Starker Tobak, oder? Apropos: Wie schaut’s bei den Mädels aus? Die verdienen deutlich weniger als wir Kerle. Was zugegeben weder neu noch fair ist. Gute Arbeit sollte generell gut bezahlt sein. Egal ob Männlein oder Weiblein. Jedenfalls erhält Platz eins (Sabine) nur ein Gehalt von 83.638 Euro im Jahr. Aha…

Ach ja: Falls du einen Vornamen trägst, der eher in die schwierige Kategorie gehört, weißt du ja, wo du danke sagen kannst. Grüß’ deine Erzeugerfraktion von mir 😉

Quelle: gq-magazin.de

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