Bahamas: Ein karibischer Traum & schwimmende Schweine

Flagge der Bahamas

Kristallklares Wasser, warme Sommerluft, die um die Nase weht, wiegende Palmen, unendliche Weiten sowie jungfräulich weißer Sandstrand. So kurz und knapp könnte ich dir die Bahamas beschreiben. Wenn ich denn wollte.

Will ich aber nicht :-). Denn die Highlights vor Ort sind so zahlreich, dass die Bahamas eben nicht mit ein paar Phrasen abgefertigt sind. Geht gar nicht. Weil du da einfach so viel machen kannst. Zum Beispiel mit Schweinen schwimmen. Kein Witz. Oder die einheimische Conch futtern. Die was? Na die Conch. Eine Muschel bzw. eigentlich eine Schnecke. Nix igitt, erst mal probieren. Zugegeben: Ich bin auch kein Freund von Schnecken. Aber probieren kommt bei mir generell vor meckern. Zumal du auf den Bahamas noch vieles mehr machen kannst. Etwa in die schillernde Meereswelt abtauchen oder einfach nur die Natur erkunden.

Was? Das ist dir zu viel Erholung? Bitte, kein Problem. Auf der Hauptinsel New Providence geht richtig böse die Post ab. Dort kannst du dein bzw. deine Tanzbeine schwingen oder den einen oder anderen Cocktail schlürfen. Der Clou: Auf den gut 700 kleineren und größeren Inseln der Bahamas lässt sich wirklich für jeden Geschmack etwas finden. Also auch für dich 😉

Bahamas: Party & Fun auf der Hauptinsel

Die Bahamas liegen übrigens im Atlantik. Konkret südöstlich der USA sowie nordöstlich von Kuba. Geografisch zählt die Inselgruppe zu Mittelamerika. Räumlich wiederum zu den Westindischen Inseln, außerdem zur Karibik. Obwohl die Inselgruppe im Atlantik und nicht im Karibischen Meer liegen. Wobei letzteres auch nur ein Teil des Atlantiks ist. Egal. Die Bahamas versprechen mit viel Strand und noch mehr Party quasi die perfekte Symbiose. Kein Wunder bei einer Ausdehnung in Nord-Süd von 650 km sowie in West-Ost von 750 km. Wobei der eigentliche Hammer ein anderer ist. Denn von 700 Inseln (plus 2.000 Korallenriffe) sind lediglich 30 bewohnt. Da lockt also so manches einsame Eiland für eine heiße Nacht zu zweit. Von mir aus auch zu dritt oder viert. Wobei selbst die „erste“ Insel New Providence gerade mal um die 249.000 Einwohner hat. Insgesamt leben auf den Bahamas übrigens nur 400.000 Menschen.

Strand auf den Bahamas

Nach der durchzechten Partynacht kannst du dich jedenfalls ganz relaxed am Meer erholen. Und quasi neue Energie für den restlichen Urlaub tanken. Apropos New Providence. Hier musst du wenigstens einen Abend oder noch besser eine ganze Nacht verbringen. Denn gerade die Hauptstadt Nassau hat dir vieles zu bieten. Und zwar zahlreiche Bars, tanzen im Sand zu karibischer Musik und verdammt leckere Cocktails. Eine dieser hippen Bars ist beispielsweise die Nippers Beach Bar & Grill. Wenn du ein echter Nachtschwärmer bist, ist außerdem der Nachtclub des Atlantis Resorts eine Topempfehlung. Dorthin kommst du übrigens nur per Boot oder Zubringerbrücke. Denn das spektakuläre Atlantis Resort liegt auf der Halbinsel Paradise Island.

Bahamas: Erkundung unentdeckter Natur

Packt dich dagegen die Abenteuerlust, kann ich dir Andros nahelegen. Das Eiland gilt mit 5.957 km² als die größte Insel der Bahamas. New Providence ist dagegen gerade mal 207 km² groß. Dennoch ist Andros die bisher am wenigsten erforschte Insel. Gerade mal um die 8.000 Einwohner leben hier. Daher erwartet dich auf Andros noch echte Natur. 100 km² Regenwald und Sumpfland, außerdem über 50 wilden Orchideenarten. Tipp: Erkunde die Insel auf bequemen, aber vor allem praktischen Schuhen. Wanderschuhe wären die beste Idee. Dann kannst du dich ganz deiner Abenteuerlust hingeben. Ein paar tolle Schnappschüsse dürftest du hier ebenfalls machen können, also hab’ die Kamera immer „schussbereit“. Gerade die Orchideen sehen wirklich prachtvoll aus. Die Fauna hat dir ebenfalls viel zu bieten.

Bahamas Taucherparadies Andros

Bleib’ am besten ein bisschen auf Andros. Und erkunde die Insel auch unter der Wasseroberfläche. Sobald Du in das blaue Meer abtauchst, wirst du eine unendliche Ruhe spüren. Obendrein eine fantastische Pracht an Farben erleben. Ein Wunder ist das freilich nicht. Bei Andros findest du das drittgrößte Barrier-Reef auf der ganzen Welt. Und zwar das Andros Barrier Reef. Daher gilt die Insel als Paradies für Taucher schlechthin. Daheim dürften Bilder dieser Tauchgänge dann für großes Staunen sorgen. Garantiert. Wobei auf Andros durchaus Vorsicht gilt. Denn die Insel ist auch berühmt für ihre Stoffe. Könnte also sein, dass dein Mädel in einem Shoppingrausch verfällt.

Andros: Eine atemberaubende Unterwasserwelt

Genug von Andros. Die Bahamas bieten noch viele andere Highlights. Schwimmen mit Schweinen zum Beispiel. Waaas? Ja, richtig gelesen. Was sich mehr als bizarr anhört, ist richtig ulkig. Via Speedboot musst du hierzu aber erst mal nach Exuma übersetzen. Dahinter verbirgt sich allerdings nicht nur eine Insel, sondern ein Distrikt. Und zwar ein Distrikt aus mehr als 360 (!) Inseln. Ein absolutes Paradies für Segler und Taucher. Früher dagegen ein beliebtes Versteck von Piraten.

Heute findest du auf der Insel Big Major Cay den Pig Beach. Den Schweinestrand. Und ohne Witz: Hier schwimmen die Schweinchen freudig durch die Wellen. Lassen sich am Pig Beach Besucher blicken, entpuppen sich die Ringelschwänze zudem als handzahm. Weil sie sich gern füttern lassen. Bootstouren ab Great Exuma – die Hauptinsel des Distrikts Exuma – dauern übrigens um die drei bis sechs Stunden. Genug Zeit solltest du also einplanen. Außerdem ein nettes Sümmchen: 380 Dollar pro Person sind für den Trip quasi normal.

Bahamas: Schwimmen mit Schweinen & Pink Beach

Wie die Schweine in die Bucht gekommen sind, ist übrigens unklar. Manche sagen, dass sie von einem Frachtschiff „verloren“ gingen. Wieder andere sagen, dass die Schweine einfach eine „Hinterlassenschaft“ früherer Bewohner sind. Ganz böse Zungen behaupten schließlich, dass die borstigen Paarhufer absichtlich hier angesiedelt wurden – als Touristenmagnet. So oder so: Die Borstentiere bereichern die Bahamas auf ihre ganz eigene Art. Zumal sich die Schweine fantastisch für ein supercooles Urlaubs-Selfie eignen.

Bahamas Big Major Cay Pig Beach

Nicht ganz so süß wie die paddelnden Schweinchen, aber dennoch sehr ansehnlich ist Harbour Island. Hier findet du einen 177 km langen Strand – in pink. Nein Buddy, ich verkohl’ dich nicht. Der Strand ist tatsächlich pink und heißt daher auch „Pink Beach“. Die Farbe ist nicht künstlich, sondern echt Natur. Pink ist der Strand nämlich wegen der Kammerlinge. Eine mikrobiologische Lebensform mit einer rote Hülle. Zusammen mit Korallen, Muscheln, Fels und Sand an den Strand geschwemmt, entsteht diese für einen Strand mehr als ungewöhnliche Farbe. Ein echtes Schmankerl mit Aha-Effekt. Du wirst staunen, glaub’ mir.

Ebenfalls zu Staunen bringt dich Cat Island. Eine weitere kleine Insel der Bahamas und 388 km² groß. Highlight der Katzeninsel: der Mount Alvernia. Der Fels erhebt sich 63 m über den Meeresspiegel und bietet dir eine weite Aussicht auf die Karibische See. Und das waren jetzt nur ein paar Beispiele, was dir die Bahamas zu bieten haben.

Küche der Bahamas: Leckeres zum Beißen

Zumal auch die Küche der Bahamas ganz besonders lecker ist. Als Nationalgericht gilt die bereits erwähnte Conch. Zu Deutsch: Große Fechterschnecke oder Riesenflügel-Schnecke. Gesprochen wird Conch übrigens „Konk“. Aber das lernst du als Touri eh ganz schnell. Denn die Schnecke wird dir als Delikatesse quasi an jeder Ecke vor die Nase gehalten. Übrigens in zig Variationen. Als Topping für einen knackigen Salat, als deftiger Gemüseeintopf oder auf dem Grill gebrutzelt. Die unterschiedlichen Arten der Zubereitung haben jedoch immer eines gemeinsam: sie schmecken echt lecker.

Ein weiteres kulinarisches Highlight ist der Punch. Ein Rum, der von Kennern pur genossen wird. Und etlichen Cocktails und Longdrinks wie Bahama Mama, Yellow Bird oder Planters Punch das gewünschte Feuer verleiht. Für die Einwohner der Bahamas ist der Punch jedenfalls das gleiche wie für uns Deutsche das Bier oder für den Ami der Whiskey. Wenn du wie ich nicht so der Alkoholfreak bist, verlange Switcher. Für viele das beste Zitrusgetränk überhaupt.

Fazit: Mit einem Skiurlaub haben die Bahamas wenig gemein. Beziehungsweise gar nichts. Logo. In der Karibik erwartest du keinen Schnee und Skipisten. Sondern Sonnenschein, blauen Himmel und kristallklares Wasser. Garniert ist das Ganze noch mit der freundlicher Mentalität der Einwohner. Tob’ dich aus, entspann’ dich in absoluter Ruhe, erkunde die Gegend. Kurzum: Mach’, worauf du Lust hast. Tolle Erfahrungen und Erinnerungen sind dir bei einem Bahamas-Trip auf jeden Fall gewiss. Mehr noch: Mit vielen tollen Fotos wirst du Familie und Freunde daheim schlichtweg vom Hocker hauen. Weil die Bahamas einfach eine Traumreise sind. Viel Spaß also in der Karibik.

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