FKK-Regeln: 11 absolute No-Gos bei der Freikörperkultur

FKK-Regeln: Knigge für den Nacktbadestrand

Sommer, Sonne, Strand – und das Ganze bitte nackt. Egal ob Männlein oder Weiblein, Twens oder Oldies, die Freikörperkultur boomt nach wie vor. Doch Obacht: Es gibt FKK-Regeln, an die du dich besser hältst. Und zwar diese elf…

Bikinistreifen auf der Haut? Überall schick braungebrannt, aber so ein richtig schöner (weil weißer) Vollmond als Popo? Nix da, FKKler lieben es nahtlos. Und zwar nahtlos braun. Doch selbst wenn am Beach alle Hüllen fallen, gibt es doch ein paar Verhaltensregeln am FKK-Strand. Sowie absolute No-Gos. Quasi ungeschriebene FKK-Gesetze. Spannen oder Fotos schminkst du dir besser gleich mal ab. Sollte allerdings logisch sein. Oder nicht? In dem Fall, habe ich für dich elf FKK-Regeln und No-Gos bei der Freikörperkultur.

  1. FKK-Regeln: Runter mit den Klamotten
    Die erste aller Verhaltensregeln am FKK-Strand ist ganz einfach: Runter mit den Klamotten. Und zwar alle. FKK heißt Freikörperkultur und nicht „Ich lass’ heut’ doch mal die Badehose an“. So provokant es ist, an einem Textilbadestrand alle Hüllen fallen zu lassen, so provokant ist es, am FKK-Strand eben nicht der Freikörperkultur zu frönen. Wobei es durchaus am Land liegt. Spanien und Portugal sieht man das an vielen FKK-Stränden durchaus gelassener. In der Regel heißt FKK aber FKK. Nicht Bikini, nicht Badehose, nicht oben ohne. Sondern nackt. Und zwar zu 100 Prozent.
  2. Verhaltensregeln am FKK-Strand: Gesetze

  3. FKK-Regeln: Regionale Gesetze beachten
    Bevor du jedoch sämtliche Hüllen fallen lässt, informiere dich erst einmal. Vor allem im Ausland. Welche Vorschriften macht das Land? Wo ist Freikörperkultur erlaubt? Wo dagegen komplett verboten? Ein FKK-Strand ist übrigens in der Regel ausgewiesen. Beachte daher entsprechende Schilder. Dazu gibt es meist noch weitere Schilder mit den jeweiligen Strandregeln. Obacht gilt zudem bei Stränden mit FKK-Bereich. An der „Grenze“ zum Textilbereich heißt es hier, Badehose bzw. Bikini wieder an. Sonst kann es durchaus (und schnell) Ärger geben. Denn wie in Deutschland gilt im Ausland: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
  4. FKK-Regeln: Glotzen und Spannen sind tabu
    Die nächste aller FKK-Regeln ist Glotzen. Nicht gucken, sondern eben wirklich glotzen. Stieren. Spannen. Und zwar auf gewisse Körperteile. Die man(n) halt anmachen. Oder aber frau. Denn das Nicht-Glotzen gilt natürlich ebenso für die Mädels. So oder so, am FKK-Strand verhältst du dich so, als ob die Menschen angezogen wären. So ein gewisser „Körpercheck“ ist ja normal. Wenn du den Girls nebenan aber permanent auf die Möpse starrst, gilt das als unhöflich und vor allem aufdringlich. Möglich, dass du dann sogar vom Strand verwiesen wirst. Zu Recht. Wenn dir doch ein Mädel gefällt, sprich sie halt einfach an. Aber glotze nicht wie ein Affe auf die Banane. Oder eben Melonen.
  5. FKK-Regeln: Augen auf beim Small Talk
    Ganz wichtig: Sprichst du ein Mädel – oder überhaupt einen FKKler – an, schau’ deinem Gegenüber in die Augen. Nicht auf die Titten oder den Schniedel. Das hat allerdings weniger mit der Freikörperkultur zu tun, sondern ganz einfach mit Manieren und Erziehung. Unterhältst du dich mit jemanden, schau’ ihr oder ihm in die Augen. Wie im normalen Alltag. Beim Flirt solltest du übrigens alle zweideutigen Bemerkungen unterlassen. Weil man (bzw. frau) ja eh schon nackt ist.
  6. Freikörperkultur: Absolute FKK No-Gos

  7. FKK-Regeln: Toleranz ist das A und O
    Wobei du am FKK-Strand eh nicht nur heißen Girls mit knackigen Körpern und strammen Brüsten mit keck aufgerichteten Nippeln begegnen wirst. Im Gegenteil. Freikörperkultur wird von jung wie alt gelebt. Von dick wie dünn. Von Herkules bis Rubens. Kurzum: Am FKK-Strand findest du alles. Vom (Porno)Model bis zum dicken Opa mit Bierbauch. Daher gilt die Devise: Nobody is perfect. Und das ist auch gut so. Schließlich hat jeder sein Problemzönchen. Ist halt so und basta. Also verhalte dich auch so. Soll nicht über dich gelästert werden, lästere auch nicht über andere. Ob dir die Körper der anderen nun gefallen oder nicht. Du bist hier zum baden, nicht zum gaffen.
  8. FKK-Regeln: Fotos machen geht gar nicht
    Der nächste Punkt der Verhaltensregeln am FKK-Strand ist dann eigentlich schon logisch. Fotos machen ist nicht. Die gute Spiegelreflex bleibt daher am besten ebenso wie das Smartphone daheim. Ist auch der beste Diebstahlschutz. Zwar ist nichts gegen ein Foto vom Strand – vom Strand, nicht von den sexy Miezen eine Düne weiter – einzuwenden. Generell sind „Knipser“ am FKK-Strand aber nicht gern gesehen. Das gilt übrigens auch für Selfies. Wenn du trotzdem andere FKKler ohne deren Wissen und vor allem Einverständnis fotografiert und diese Bilder dann auf Facebook postet, brauchst du dich über Ärger nicht zu wundern. Möglicherweise gibt es auch ein paar gute gemeinte ebenso wie gut gezielte Schläge auf den Hinterkopf. Und mal ehrlich: Willst du dich selbst splitternackt auf Facebook sehen? Geknipst ohne dein Wissen? Eben.
  9. Freikörperkultur: Behimmregeln beim FKK

    FKK-Regeln: Kein Knutschen und Fummeln

  10. FKK-Regeln: Posieren wie ein Pornostar
    Apropos: Gehst du an den FKK-Strand, lass’ alle Porno-Allüren daheim. Heißt auf Deutsch: Posiere nicht, sondern benimm’ dich normal. Wie an einem Textilstrand. Der Eiergriff bei Jungs ist genauso tabu wie Mädels, die breitbeinig sitzen. Oder mal eben einen Knutschmund machen und dabei ihre Brüste zusammen pressen. Geht laut den Verhaltensregeln am FKK-Strand gar nicht. Freikörperkultur ist kein Live-Porno. Sondern eine Lebenseinstellung.
  11. FKK-Regeln: Provozieren auf Teufel komm raus
    Logisch, dass du daher jede Art von Provokation unterlässt. Wie zum Beispiel den Eiergriff. Oder irgendwelche eindeutig zweideutigen Sprüche oder Bewegungen. Wobei FKKler schon ganz andere Sachen als provokant sehen. Zum Beispiel einen „Textiler“ am FKK-Strand. Anders herum hat ein FKKler auch nichts an einem Textilbadestrand zu suchen. Wenn du den FKK-Strand bzw. dessen Bereich betrittst, zieh’ dich aus. Siehe FKK No-Gos Punkt eins. Gehst du wieder in den textilen Bereich, ziehst du dich entsprechend an. Ganz wichtig: Achte auf regionale Gesetze. In islamischen Ländern gilt übrigens generell FKK-Verbot. Schon oben ohne kann böse Folgen haben. Bis hin zum Gefängnis. Geldstrafen sind mitunter noch harmlos. Selbst wenn eine (vermeintlich) einsame Bucht zum FKK lockt, lass’ es lieber.
  12. FKK-Regeln: Knutschen und fummeln
    Ebenfalls logisch ist wohl, dass jede Knutscherei und erst recht Fummelei ein No-Go am FKK-Strand sind. Ein Bussi zur Begrüßung ist natürlich ebenso wie eine Umarmung okay. Doch alles „weitere“ gehört sich laut den Verhaltensregeln am FKK-Strand nicht. Schließlich machst du das in Badehose oder Bikini auch nicht. Such’ dir für solche Aktivitäten besser eine einsame Ecke. Ein FKK-Strand ist auch nur ein Strand. Kein Schlafzimmer oder gar ein Swingerclub. Lass’ dich von der vielen nackten Haut nicht zu falschen Schlüssen verleiten.
  13. Freikörperkultur: Handtuch & Sonnenschutz

  14. FKK-Regeln: Vergiss’ das Handtuch nicht
    Ganz wichtig am FKK-Strand ist außerdem ein Handtuch. Ein echter FKKler würde sich nie – ich sag’s jetzt bewusst drastisch – mit nacktem Arsch in den Sand oder sonst wohin setzen. Ein echter FKKler hat für so etwas immer ein Handtuch dabei. Zumal ein solches in gewissen Situationen mehr als Sinn macht. Und zwar für uns Kerle. Denn sind die Mädels nebenan tatsächlich heiß, kann das schnell zu heiklen wie leider offensichtlichen Reaktionen führen. Nicht umsonst liegt so mancher Mann auf dem Bauch. Egal ob am Textil- oder FKK-Strand. Gut, wenn du dann an ein Handtuch gedacht hast. Du kennst den Spruch mit dem Sand im Getriebe? Schön ist das wirklich nicht. Ist jetzt aber nicht, dass ich da aus Erfahrung spreche. Badelatschen wären ebenfalls ein guter Tipp. Sowie Sonnenschutz gegen Sonnenbrand. Und ein Cap, Hut oder was auch immer.
  15. FKK-Regeln: Abstand zu anderen ist Pflicht
    Wobei das „nebenan“ ein gutes Stichwort für die Verhaltensregeln am FKK-Strand ist. Warum? Weil es für die meisten ein FKK No-Go ist, anderen auf die sprichwörtliche Haut zu rücken. Abstand heißt das ungeschriebene Gesetz. Schließlich kuschelst du dich auch angezogen nicht an wildfremde Leute. Selbst wenn die Girls richtig heiß aussehen. Gut, wenn sie willig ist und ihr beide geil seid, ist das halt die berühmte Ausnahme von der Regel. Doch schon die Höflichkeit gebietet dir gerade am FKK-Strand einen gewissen Abstand. Weil eben alle nackt sind. Das gilt dann erst recht am Eis-Stand oder der Frittenbude. Drängeln ist nicht, tatschen schon gar nicht. Oder willst du plötzlich einen Dödel an deinem nackten Arsch spüren? Eben. Soll ja schließlich auch schwule FKKler geben. Also: Abstand halten.

Ansonsten: Viel Spaß am FK-Strand 🙂

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