Hyundai i30 N: Angriff auf Golf GTI & Co.

Hyundai i30 N 2017

Hyundai i30 N, so heißt der neue Konkurrent des Golf GTI. Kennst du nicht? Das dürfte sich schnell ändern. Denn Hyundai bläst zum großen Angriff. Was am i30 N alles neu und anders ist, verrät dir MenChannel.DE.

VW Golf GTI, Audi RS 3, Mercedes-AMG A45, Peugeot 308 GTi, Honda Civic Type-R… Diese Flitzer haben alle eines gemein: Sie stellen jeweils die Topmodelle ihrer Baureihen. Die Sportversionen. Eben hier will nun Hyundai mitmischen. Mit dem Hyundai i30 N. Der stellt schon ab Oktober die Sportversion des kompakten i30. Zuvor steht auf der IAA 2017 (14. bis 24. Sept.) aber erst einmal die Premiere an. MenChannel.DE hat die wichtigsten Infos zum i30-Sportler für dich.

Zuerst einmal: „N“ steht für Namyang. Das ist ein Ort in (Süd)Korea und die Heimat des Forschungszentrums von Hyundai. Der neue Renner selbst bringt natürlich ein paar Extras mit. Schon optisch zeigt der i30 N seine Ambitionen. Der Grill ist einen ganzen Tick flacher als beim normalen (braven) i30. Außerdem zeigt der Grill eine sportliche Wabenstruktur. Nicht neu, aber für eine Sportversion quasi üblich. Ebenso wie der markante rote Streifen, der die Spoilerlippe des Renners markant hervorhebt.

Hyundai i30 N: Bis zu 275 Turbo-Pferde

Auch sonst hat Hyundai deutlich nachgerüstet. Sportfahrwerk samt adaptiven Dämpfern, eine elektronisch gesteuerte Differenzialsperre auf der Vorderachse, rot lackierte Bremssättel sowie eine Abgasanlage samt Klappensteuerung. Alles an Bord. Dazu gibt es fette 19-Zöller und vor allem satte Power. Unter der Haube des Hyundai i30 N wummert ein zwei Liter großer Turbo mit 250 Pferden. Mit der Power rennt der Hyundai i30 N in 6,4 Sekunden von null auf 100. In einer zweiten (noch stärkeren) Performance-Version sogar 275 PS. Der Sprint sinkt in dieser noch mal um zwei Zehntel auf 6,2 Sekunden. Das Drehmoment beträgt jeweils 353 Nm. Die Top Speed ist ebenfalls gleich: 250 Sachen. Verbrauch und CO nennt Hyundai mit 7,0 l/100 bzw. 162 g/km.

Innen zeigt der Sportler schließlich das bekannte Cockpit des regulären i30. Außerdem typische Ideen wie ein Lenkrad mit drei Speichen oder Sportsitze. Diese wieder mit dicken Wangen, damit der Fahrer speziell in Kurven nicht aus dem Sitz fliegt. Das Lenkrad ist zudem mit zwei grauen Tasten gepimpt. Diese steuern die Fahrdynamik. Links stehen die Modi Eco, Comfort sowie Sport zur Option. Die rechte Taste ist dagegen für Lenkung, Dämpfer, ESP und Differenzial reserviert. Außerdem für die Lautstärke des Auspuffs. Alternativ sind die Systeme über einen Touchscreen in acht Zoll zu steuern.

Hyundai i30 N First Edition zum Start

Zum Start im Oktober legt Hyundai eine spezielle First Edition auf. Logisch, dass die noch mal ein paar Extras mitbringt. Zum Beispiel die Lackierung in Performance Blau. Performance ist für die Hyundai i30 N First Edition überhaupt das Stichwort. Denn der verbaute Vierzylinder leistet in der Edition 275 PS. Ebenfalls an Bord der i30 N First Edition sind Navi, Android Auto und Apple CarPlay, eine induktive Ladestation für Smartphones, Einparkhilfe (vorn), Regensensor, Smart Key System samt Start-/Stopp-Knopf, elektrisch anklappbare Außenspiegel oder Verkehrszeichenerkennung.

Eingepreist ist die Hyundai i30 N First Edition für 30.900 Euro. Seit dem 17. Juli konnte der Renner für 1.000 Euro Anzahlung reserviert werden. Konnte. Denn dummerweise sind alle Sondermodelle – es gab nur 100 Stück – schon vergriffen. In nur zwei Tagen war die erste Auflage weg. Wer trotzdem hoffen will, kann sich bei Hyundai in eine Warteliste eintragen. Eventuell sprint der eine oder andere Vorbesteller doch noch ab. Mitte September lädt Hyundai dann alle glücklichen First Edition Besitzer zu einer ersten Testfahrt. Am 9. Oktober ist ein Tracktest auf der Nordschleife geplant. Hier erklärt dann Hyundai N-Chef Albert Biermann (ehemals BMW M GmbH) den Renner.

Bild & Video: Hyundai

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