Skat kostenlos spielen: Das letzte echte Männerspiel

Skatspiel Skat kostenlos spielen

Skat kostenlos spielen und das auch noch bequem im Netz. Geht nicht? Und ob. Jeder Skatfreund wird mir danken. Schließlich ist das Skatspiel das letzte echte Männerspiel. Fast auf einem Level mit Poker, hierzulande wohl sogar beliebter.

Das Skatspiel ist ein tolles Spiel. Ein echtes Männerspiel, Mädels dürfen aber ebenfalls mitmachen. Mehr als drei Personen geht beim Skat aber nicht. Skat ist nämlich generell ein 3-Spieler-Spiel. Anders ist nicht. Nicht mit zwei, nicht mit vier. Das Skatspiel hat immer drei Spieler. Jetzt bist du neugierig, was? Dann lass dir das letzte wahre Männerspiel kurz erklären. Ganz so einfach ist das Kartenspiel nämlich nicht. Aber auch nicht so schwer, wie du denkst.

Karten-Geschichte: Wer hat Skat erfunden

Zuerst einmal ein bissel Geschichte. Erfunden wurde das Skatspiel in Deutschland. Genauer in Altenburg. Das liegt in Thüringen. Klingelt’s? Nein? Bestimmt hast du schon mal von der Spielkartenfabrik Altenburg gehört? Auch kurz ASS für die Altenburger und Stralsunder Spielkartenfabrik. Genau: die Altenburger Spielkarten. Bekannt im ganzen Land und schon 1765 gegründet. Heute Marktführer in Deutschland, vor allem natürlich für Spielkarten. Nicht nur zum Skat kostenlos spielen. Jetzt klingelt’s sicher.

In Altenburg wurde jedenfalls gegen 1820 Skat erfunden. So ganz neu war das Skatspiel aber nicht. Denn Skat ist mehr so eine Art Abwandlung, seinen Ursprung hat Skat nämlich in Schafkopf. Ebenfalls ein Kartenspiel und vor allem in Bayern bekannt. Deswegen spricht man auch von Bayerischer Schafkopf oder Bayerisch-Schafkopf. Aber egal. Denn während Schafkopf lediglich als Freizeitvergnügen galt, wurde das Skatspiel zu einem regelrechten Sport entwickelt. Hört sich komisch ab, ist aber so.

Schon 1886 fand der erste deutsche Skatkongress statt, natürlich in Altenburg. 1899 wurde der Deutsche Skatverband gegründet. Wieder in Altenburg. 1953 verlegte der Verband seinen Sitz nach Bielefeld. Schuld war die deutsche Teilung. 2001 kehrte der Skatverband nach Altenburg zurück. Mittlerweile waren die zwei deutschen Staaten nämlich wieder einer. Der Kommunismus hatte in der DDR nicht funktioniert. 2001 wurde in Altenburg dann auch das Internationale Skatgericht gegründet. Selbst in die Oper fand das Skatspiel, nämlich dank Richard Strauss und seiner Opel Intermezzo. Bis heute erinnert in Altenburg daher vieles an Skat. Wie der Skatbrunnen mit den „Vier Wenzeln“. In unseren hypermodernen Zeiten mit mobilen Internet und Smartphone spielt man(n) Skat natürlich online, etwa auf stargames-online.com.

Skat kostenlos spielen: Kartenspiel & Blätter

Genug Skatgeschichte, schauen wir uns die Regeln zum Skat kostenlos spielen an. Für Neulinge sind die zugegeben verwirrend, aber das wird schon. Zuerst einmal: Skat wird mit 32 Karten gespielt und diese 32 Spielkarten unterscheiden wir in drei Blätter.

1. das französische Blatt aus:

  • Kreuz (auch Treff oder trèfle),
  • Pik (auch Schippen, Schippe, Schüppen oder pique),
  • Herz (auch Rot, cœur oder rouge) und
  • Karo (auch Eckstein oder carreau).

2. das deutsche Blatt aus:

  • Eichel (auch Eckern),
  • Grün (auch Blatt, Laub oder Gras),
  • Rot (auch Herz) und
  • Schellen (auch Bollen).

3. das bayerische Blatt, das dem deutschen Blatt entspricht.

Die Spielkarten bestehen aus Sieben, Acht, Neun, Bube, Dame, König, Zehn und Ass. Im deutschen Blatt werden Bube und Dame als „Unter“ und „Ober“ bezeichnet, das Ass mitunter als „Daus“. Alle Karten besitzen einen Wert. Im Skatspiel sagt man zu diesem „Augen“. Sieben, Acht und Neun haben beim Skat kostenlos spielen jeweils null Augen, also keinen Wert. Diese Karten sind daher Leerkarten oder auch Luschen. Weil eben ohne jeden Zählwert. Bube/Unter zählt zwei Augen, Dame/Ober drei Augen, der König vier Augen. Die Zehn entspricht zehn Augen, das Ass oder Daus elf Augen.

Skatspiel: Vier Farben, 32 Karten, 120 Augen

Pro Farbe gibt es im Skatspiel wieder acht Karten, macht bei vier Farben die genannten 32 Spielkarten. Pro Farbe kommen wir somit auf 30 Augen, bei vier Farben und 32 Karten auf 120 Augen. Hier noch mal alle Karten und deren Zählwerte respektive Augen in der Übersicht:

  • Sieben: 0 Augen
  • Acht: 0 Augen
  • Neun: 0 Augen
  • Bube: 2 Augen
  • Dame: 3 Augen
  • König: 4 Augen
  • Zehn: 10 Augen
  • Ass: 11 Augen

Die Farben haben im Skatspiel ebenfalls eine Rangfolge, nämlich Kreuz, Pik, Herz, Karo. Oder Eichel, Grün, Rot, Schellen. Ein Kreuz König steht in der Rangfolge somit über einen Herz König. Bei gleichen Zählwert entscheidet also die Farbe über die bessere Karte. Eigentlich nicht schwer.

Skatspiel: Wer beginnt? Wer fängt an?

Wie gesagt: Skat wird immer von drei Spielern gespielt. Nichtsdestotrotz können an einer Skatrunde mehr Spieler teilnehmen, in Turnieren wird mit der Idealzahl von vier Spielern gespielt. Wie jetzt? Ganz einfach: Bei vier Spielern setzt jeweils einer aus und macht auf Kartengeber. Die Spieler tragen im Wechsel mehrere Spiele aus. Somit wechselt jede Runde auch der Geber, die Karten werden natürlich jedes Mal neu gemischt. Eine Runde ist vorbei, wenn jeder Spieler einmal als Geber fungiert hat. Beim Turnier werden in der Regel 48 Spiele gespielt, bei vier Spielern entspricht das zwölf Runden.

Karten werden generell verdeckt gemischt. Nach dem Abheben wird ausgeteilt, im Uhrzeigersinn bekommt jeder Spieler jeweils drei Karten. Danach kommen zwei Karten auf den Tisch, verdeckt. Diese Karten sind der Skat und können später vom Solist aufgenommen werden. Anschließend werden an jeden Spieler vier Karten ausgeteilt. Danach in einem weiteren dritten und letzten Gang noch mal jeweils drei Karten. Somit hat nun jeder Skatspieler zehn Karten auf der Hand. Zwei liegen auf dem Tisch, macht 32.

Skat kostenlos spielen: Reizen & Stechen

Das Spiel selbst besteht aus Reizen und Stechen. Hört sich wieder komisch an, ist aber nun mal so. Versuchen wir, die Sache mit dem Skatspiel zu erklären. Los geht es mit dem Reizen. Das Reizen entscheidet über Alleinspieler (Solist) und Gegenspieler, der Solist bestimmt zudem das Spiel. Denn das Skatspiel kennt:

  • Farbspiele, bei denen eine Farbe Trumpf ist
  • das Grand oder Großspiel (Trumpf sind allein Buben)
  • und das Nullspiel ohne Trumpf.

Wie geht nun aber beim Skat kostenlos spielen das Reizen? Kurz und knapp: Entscheidend ist der Reizwert. Dieser Wert ergibt sich wieder aus den Farben des Blattes. Als Grundwerte gelten neun bei Karo, zehn bei Herz, elf bei Pik und zwölf bei Kreuz. Wir erinnern uns: Kreuz nimmt den höchsten Rang unter den vier Farben ein. Begonnen wird beim Reizen generell mit dem Wert 18, der Maximalwert beträgt 40.

Der erste Spieler gibt vor, der zweite reizt daraufhin mit einem höheren Wert. Und so fort. Wer nicht mehr mitgehen kann oder will, muss passen. Für Anfänger ist das Reizen zugegeben schwierig, uns soll das trotzdem reichen. Letzten Endes geht es beim Reizen jedenfalls darum, den höchsten Wert zu bieten. Oder zu versteigern, wie man im Skat gern sagt. Jeder Spieler gibt quasi sein Gebot zum Reizen ab. Das war’s.

Skatspiel: Wer kommt raus? Wer reizt wen?

Ist der Reiz versteigert und der Solist bestimmt, kann das eigentliche Skatspiel beginnen. Das wieder ist ein Stichspiel. Heißt: Ein Spieler spielt eine Karte aus, welche die zwei anderen wieder „bedienen“ oder „bekennen“. Das geht mit einer Karte gleicher Farbe oder mit einem Trumpf. Wer nicht bedienen kann, muss eine Karte anderer Farbe opfern. Gewonnen hat schließlich der Spieler mit der Farb- oder Trumpfkarte. Der gewinnt den Stich und erhält die Karten.

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Diese Karten dienen dem Gewinner wieder für den nächsten Stich. Bei Farbspiel oder Grand ist schließlich derjenige Sieger, der die meisten Augen hat. Beim Nullspiel gewinnt hingegen der Solist, wenn er das Skatspiel ohne Stich schafft. Also mit null Augen. Apropos Augen: Der Alleinspieler braucht für den Sieg mindestens 61 Augen. Steht es 60 zu 60, verliert der Solist.

Skatregeln: Wer darf beim Skat kontra sagen

Interessant ist beim Skat noch, wer kontra sagen darf. Relativ einfache Antwort: Kontra dürfen allein die Gegenspieler geben. Nicht der Solist Schrägstrich Alleinspieler. Beim Kontra – oder auch Spritze – werden die Spielpunkte verdoppelt. Daher geben die Gegenspieler nur dann Kontra, wenn Sie absolut siegessicher sind. Gebräuchlich ist Kontra übrigens allein beim sogenannten Kneipenskat. Ebenso wie Re, Bock oder Ramsch. Im offiziellen Turnierskat gibt es kein Kontra, Re, Bock oder Ramsch.

Warum dann im Kneipenskat? Ganz einfach: Um das Spiel etwas abwechslungsreicher zu machen. Der Solist erwidert das Kontra mit Re, damit werden die Spielpunkte erneut verdoppelt. Also vervierfacht. Aber wie gesagt: Diese Begriffe gibt es nur Kneipenskat, sind im Turnierskat also nicht üblich. Ansonsten folgt Kneipenskat den gleichen Skatregeln wie Turnierskat.

Skat kostenlos spielen: Stich und Trumpf

Zuletzt gehen wir noch einmal kurz auf Stich und Trumpf ein. Denn die gehören zum Skatspiel wie der Ballermann zu Mallorca. Egal ob nun Kneipenskat oder „echtes“ Turnierskat. Legen alle drei Spieler ihre Karte auf den Tisch, sind diese Karten der Stich. Wer den Stich macht – ergo der Sieger -, erhält die Karten und legt diese verdeckt vor sich ab. Ausschlaggebend für den Sieg ist die Karte mit dem höchsten Zählwert. Der Sieger beginnt natürlich den nächsten Stich. Bei 30 Karten im Spiel (zwei liegen bereits im Skat) besteht die Runde aus zehn Stichen.

Übrigens haben auch die Luschen einen „Wert“ und zwar nach Ihrer Rangfolge. Acht schlägt Sieben, neun schlägt Acht (und Sieben). Ansonsten gelten die Augen. Wem die aktuell passende Farbe fehlt, muss eine Karte opfern. Hier wird jetzt der Trumpf interessant. Mit denen können wir jede Karte stechen. Also überbieten und schlagen. Zumindest, so lange die Karte nicht ebenfalls Trumpf ist. Ergo: Trumpfkarten schlagen Farbkarten. Die Trumpfkarten haben im Skatspiel quasi Sonderrechte.

Trumpfkarten: Die Karten stechen im Skatspiel alles

Welche Farben sind beim Skat kostenlos spielen noch mal Trumpf. Ach ja, bei Farbspielen eine Farbe. Beispielsweise Kreuz. Hier sind somit alle Kreuz-Karten Trumpf. Der Wert ergibt sich wieder aus den Augen. Die Trumpfkarten bei Farbspielen – bleiben wir bei Kreuz – zählen also (beginnend mit dem höchsten Trumpf):

  1. Ass Kreuz
  2. König Kreuz
  3. Zehn Kreuz
  4. Dame Kreuz
  5. Bube Kreuz
  6. Neun Kreuz
  7. Acht Kreuz
  8. Sieben Kreuz

Das Ass schlägt als höchste Karte alle anderen. Der König schlägt alles unterhalb des Königs und die Dame alles unterhalb der Dame. Und so fort. Eigentlich nicht schwer. Bei den Großspielen (Grand) sind wiederum nur die vier Buben Trumpfkarten. Und zwar wieder in der typischen Reihenfolge der Farben. Also (wieder beginnend mit dem höchsten Trumpf):

  1. Kreuz Bube
  2. Pik Bube
  3. Herz Bube
  4. Karo Bube
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Ein Kreuz Bube ist also generell mehr wert als alle anderen Buben, der höchste Trumpf im Skatspiel überhaupt. Bei den Nullspielen gibt es dagegen wie erwähnt keinen Trumpf.

Skat kostenlos spielen: Buben sind immer Trumpf

Wichtig: Buben sind beim Skat kostenlos spielen generell Trumpf, also ständige Trumpfkarten. Damit schlagen die Buben bei Farbspielen sogar jeweils Ass, Zehn, König und Dame der jeweiligen Trumpffarbe. Kapiert? Nicht? Dann hier noch mal die Reihenfolge der Trumpfkarten bei Farbspielen und zwar beginnend mit dem höchsten Trumpf:

  1. Kreuz Bube
  2. Pik Bube
  3. Herz Bube
  4. Karo Bube
  5. Ass Trumpffarbe
  6. Zehn Trumpffarbe
  7. König Trumpffarbe
  8. Dame Trumpffarbe
  9. Neun Trumpffarbe
  10. Acht Trumpffarbe
  11. Sieben Trumpffarbe

Trumpf ist also nicht gleich Trumpf, jede Trumpfkarte kann im Skatspiel von einer höheren Trumpfkarte geschlagen werden. Ausgenommen Kreuz Bube als höchste aller Trumpfkarten. Doch selbst mit dem niedrigsten Buben-Trumpf – dem Karo-Buben -, ist beim Farbspiel jedes Ass ausgestochen.

Das soll’s zum Thema Skat kostenlos spielen aber nun gewesen sein. Lernen kannst du das Skatspiel nur in der Praxis, egal ob mit Kumpels oder online. Wirklich schwer ist nur das Reizen beim Skat kostenlos spielen. Da macht allein Übung den Meister. Tabellen mit den Reizwerten findest du übrigens im Internet, einfach mal googeln. Ansonsten: Viel Spaß beim Skatspiel.

3 Kommentare

  1. Hallo Menchannel. Also das mit dem Stechen hab ich zwar immer noch nicht kapiert, ansonsten bin ich aber schon ein bissel schlauer. Danke euch!

    • Hallo Timmy, schön zu hören. Das mit dem Stechen kannst du nur mit üben, üben und üben lernen. Einfach mal ein paar Skatspielern über die Schultern sehen und mitmachen. Dann wird das schon. Viel Spaß wünscht dir MC!

  2. Die Überschrift sagt schon alles. Skat sollte auf alle Fälle wieder mehr gespielt werden! Schade, dass Texas Holdem so populär geworden ist, aber dass kann ja auch einfach jeder spielen :D

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