Mehr Sport: 8 Tipps gegen den inneren Schweinehund

Abnehmen, fitter werden, mehr Bewegung: Gründe für Sport gibt es genug. Zuvor musst du jedoch deinen inneren Schweinhunde überwinden. Acht Tipps helfen!

„Sport ist Mord“, den Spruch nutzen vor allem Sportmuffel. Andere wiederum wollen gern etwas für ihren Körper tun. Egal, ob nun zum Abspecken oder einfach, um wieder etwas fitter zu werden. Schaden jedenfalls dürfte mehr Sport (in Maßen) kaum. Selbst den berühmten „inneren Schweinehund“ kannst du mit einigen kleinen Tricks und Tipps besiegen. Und zwar so…

  1. Gewohnheitstier Mensch: Einfach starten
    Die gute Nachricht zuerst: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – das sich aber ändern kann. Wenn du also Sport zur Gewohnheit machst, ist auch der innere Schweinehund (irgendwann) Vergangenheit. Versuche also weniger, deinen inneren Schweinehund zu bekämpfen, sondern arrangiere dich mit ihm.

    Mitunter dient der innere Schweinehund nämlich sogar deinem Schutz, beispielsweise um dich vor Überforderung – und damit sogar eventuellen Verletzungen – zu bewahren. Eine Art Koexistenz ist also besser. Optimismus und „Schweinehund“ können durchaus eine gute Mischung ergeben.

  2. Raff dich auf zum Sport: Suche dir Motive
    Wichtig für mehr Sport sind auch Motive. Was willst du mit dem Sport erreichen? Erkennst du deine sportliche Wünsche beispielsweise als wichtig, etwa um abzunehmen, hast du schon einen ersten Sieg errungen. Denn dein Schweinehund verlangt natürlich Antworten auf solche Fragen, also gib sie ihm.

    Finde überzeugende Gründe und eben Antworten auf dieses „Warum überhaupt Sport machen?“. Dann hast du beste Chancen, deine Absichten tatsächlich umzusetzen. Auch künftige Sportaktivitäten werden so einfacher.

  3. Tipps gegen den inneren Schweinehund: Druck

  4. Realität statt Träume: Bleib auf dem Boden
    Ebenfalls wichtig ist, dass du auf dem Boden bleibst. Wer als Couch-Potato gleich an einem Marathon teilnehmen will, wird mit ziemlicher Sicherheit scheitern. Setze dir also realistische Ziele. Denn nicht demotiviert mehr als unerreichte, weil schlicht unrealistische Ziele.

    Hier wird dein Schweinehund prompt zum bissigen Rottweiler, womit die Idee schon beim Gedanken scheitert und wohl eine Idee bleiben wird. Merke dir: Nichts hasst dein innerer Schweinehund so sehr wie Veränderungen und Anstrengungen, egal welcher Art. Ein kleines Faultier steckt in jedem von uns.

  5. Schritt für Schritt: Erhöhe den Druck
    Besser ist es also, klein anzufangen und Schritt für Schritt zu wachsen. Auch den Druck auf den Schweinehund zu erhöhen, ist ein guter Trick. Hierzu suchst du dir einfach einen Trainingspartner, einen Sportkumpel. Denn versagen will dein Schweinehund sicher nicht, Termine zum gemeinsamen Sport werden daher nur allzu gern wahrgenommen.

    Außerdem kann ein Trainingspartner Feedback geben, somit auch eine Art Belohnung. Das beflügelt und bringt dir zusätzliche Motivation. Wer lieber allein trainiert, kann es hingegen mit einer Fitness-App probieren.

  6. Tipps gegen den inneren Schweinehund: Hab‘ einen Plan

  7. Schritt für Schritt II: Hab’ einen Plan
    Gut ist zudem ein richtiger Plan. Denn allein „Ich muss was machen“ wird deinen Schweinehund kaum überzeugen. Stelle dir also ganz konkrete Ziele. Was für Sport willst du machen? Wie oft in der Woche willst du Sport machen? Wann und an welchen Tagen willst du Sport machen?

    Diese Fragen solltest du genau formulieren. Außerdem musst du deine sportlichen Vorhaben ganz oben auf deine Agenda setzen. Also „Dienstag 30 Minuten gelaufen“ statt bummeln und Eis essen gehen.

  8. Schritt für Schritt III: Hab’ einen Plan B
    Wenn du schon einen Plan A aufstellst, mache gleich einen Plan B. Denn bei einem eventuellen Misserfolg ist ein Plan B ein guter Ausweg. Wenn du also als Plan A Dienstag und Freitags joggen willst, am Freitag aber beispielsweise wegen Überstunden oder einem Geburtstag nicht kannst, wechsel als Plan B halt auf den Samstag um. Ebenfalls eine Variante: Lass den Tag komplett sausen und richte dein Augenmerk auf die nächste Woche.

    Bau dir also eine Strategie auf, wie du mit „Fehltagen“ umgehst. Somit bleibst du selbst bei Misserfolgen oder Rückschlägen in positiver Stimmung und Vorfreude.

  9. Kein Rückschritt: Sei ein guter Verlierer
    Von daher ist es also okay, wenn du deinen inneren Schweinehund durchaus mal gewinnen lässt. Ab und an „verlieren“ ist okay, dann aber sei ein guter Verlierer und mache es halt beim nächsten Mal wieder besser. Wichtig ist immer ein gutes Verhältnis zwischen gewinnen und verlieren.
  10. Nicht diskutieren: Quatsch nicht, mach’
    Von daher gilt: Nicht quatschen, sondern einfach machen. Wenn alles nichts hilft, höre auf mit dir und deinem Schweinehund endlos zu diskutieren. Fang einfach an und mach’. Irgendwann ist der neue Sport, das regelmäßige Training, die neue Gewohnheit. Bis dahin musst du durchhalten und dich auch mal zwingen. Dann aber läuft’s von selbst.

Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de

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